Dienstag, 27. Dezember 2022

GR34meinbunterWeg Momente neben der Strecke (1)

Momente neben der Strecke, 
- hier der Busbahnhof Paris Bercy und die grüne, 
bunte Welt der Parks inmitten der Großstadt.




Meine Standard-Frühstücksbank bei fast jeder Anfahrt.


Um unterwegs zu sein, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.
Zwei Dinge diesbezüglich, worüber ich hier gerne erzählen möchte.
Die Art des Reisens, sowie kurze Gedanken zum Busbahnhof Paris-Bercy.
Angefangen hat es in der Kind- und Jugendzeit mit zahlreichen Autofahrten bis nach Andalusien, da meine Eltern dort viele Jahre im Besitz einer Ferienwohnung waren.
Der Faden zog sich später weiter durchs Leben, ein Auto war fast immer mein Transportmittel. Wenig, nämlich ganze vier Mal saß ich im Flugzeug bezüglich der Spanien Verbindungen.
Bleiben die Zug- und Busfahrten. Und diese sind tatsächlich in den vergangenen Jahren immer mehr geworden. Öffentliche Fahrten, wie aber auch Mitreise Angebote mit Bla-Bla-Car oder Flix-Bus. Seit meiner Auszeit im Allgäu nutze ich die genannten Reisemöglichkeiten sowie Zugfahrten und fand dafür auch System und Umgang.
Neben der Überzeugung, das die Art des Touren miteinander wesentlich nachhaltiger ist, spielt auch das erleben des Mitfahrens eine große Rolle.
Das Nutzen des Flugzeugs sieht natürlich für den Moment kürzer und schneller aus. Aber ich fühle auch Stress, wenn ich die Vor- und Nachbelastung spüre, die mit Anfahrt, wie auch Beförderung am Urlaubs- oder Zielort aufkommt. Eine Autofahrt die eine Länge von 600 oder 1000 Kilometer mit sich bringt, kann ich gut ab. Vielleicht rührt es noch von den langen Strecken her, welche bis nach Spanien oder in die Berge führten.
Die langen Bahnfahrten, aber auch gerade die langen Busfahrten öffneten mir in der Vergangenheit Vorzüge, die ich immer gerne in Anspruch nehme. Eine schnelle Verbindung in der Luft nimmt mir das Gefühl, mich langsam in Landschaft und Region einzugewöhnen. Auf einer Fahrt zum Beispiel zur französischen Küste begegne ich unterwegs Landschaften, welche mir in der Luft verborgen bleiben. Dazu mögliche Besichtigungen bei längeren Umsteigezeiten jeweils vor Ort.
Führt mich der Weg in die Bretagne, kann es sein, das ich zwischen 2-4 Stunden Aufenthalt in Paris habe. Und diese habe ich bisher so befriedigend nutzen können, das ich halt so nach und nach versteckte Viertel neben den touristischen Hotspots kennengelernt hatte.
Weiter auf der Fahrt nach Rennes, und den verschiedenen Routen zur Küste fühle ich auch immer mehr in das dortige Landleben hinein. Und somit sehe ich ob auf der Hin- wie auch Rückfahrt immer wieder zahlreiche Bilder, welche mir sonst verloren gehen würden. Zwischenmenschliche Kontakte ob im Bus, ob am Bahnhof oder in der Stadt sind zusätzliche Punkte, die meine Reisen diesbezüglich wertvoller machen.
 
Paris Bercy, Stadtteil direkt an der Seine.
Die Hauptverkehrsstraße die mehrspurig entlang des Flusses führt, hat zahlreiche Auf- und Abfahrten. Und eine führt direkt in einen Tunnel. Und dieser Tunnel ist für mich mittlerweile ein magischer Ort, welcher irre viele Möglichkeiten in viele Richtungen bietet. Rechts wie links der mittleren Fahrspur bietet die Halle sage und schreibe siebzig Stellplätze für Busse. 


































1 4 0 Stück an Bussen, die im Härtefall dort Platz finden würden. Dazu Technik mit zahlreichen Monitoren, Steckdosen und mehr. Immer wieder bin ich sehr beeindruckt davon, bezüglich der vielen Möglichkeiten an Mitfahrangeboten.
Ein totales Muss im Bereich der Nachhaltigkeit.
Paris, ein zentraler Punkt, mittig der zahlreichen Richtungen.
Wie günstig es in Frankreich ist, regionale Buslinien mit weiten Entfernungen zu nutzen, werde ich später noch im Tagebuch erläutern. Neben dem Busbahnhof unter Tage findet man direkt nebenan den „Park de Bercy“ zum ruhen auf Wiesen und Bänke und auf der anderen Seite den Hauptstadtfluß Seine. Ich gestehe, ich bin oft bei der nächsten Hin- oder Rückfahrt gespannt, welche außergewöhnliche Menschen ich dort sehe, oder kennen lerne. Für mich ist bei jeder Ankunft der großzügige Park mit sehr vielen Ruhezonen immer wieder ein Magnet. Bunt die Menschen vor Ort, bunt das Viertel, bunt die Momente dort. Nicht weit ist es zum Nachbar Stadtteil Bastille oder dem Viertel um Notre Dame. 
Bunt sind die zahlreichen Mitfahrer, die dort ständig Orte und Busse wechseln, bunt wie das Land, wie die Stadt selbst.


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