Momente neben der Strecke,
- hier der Busbahnhof Paris Bercy und die grüne,
bunte Welt der Parks inmitten der Großstadt.
Um unterwegs zu sein, bieten sich verschiedene
Möglichkeiten an.
Zwei Dinge diesbezüglich, worüber ich hier gerne
erzählen möchte.
Die Art des Reisens, sowie kurze Gedanken zum
Busbahnhof Paris-Bercy.
Angefangen hat es in der Kind- und Jugendzeit mit
zahlreichen Autofahrten bis nach Andalusien, da meine Eltern dort viele Jahre im Besitz einer Ferienwohnung waren.
Der Faden zog sich später weiter durchs Leben, ein Auto
war fast immer mein Transportmittel. Wenig, nämlich ganze vier Mal saß ich im
Flugzeug bezüglich der Spanien Verbindungen.
Bleiben die Zug- und Busfahrten. Und diese sind
tatsächlich in den vergangenen Jahren immer mehr geworden. Öffentliche Fahrten, wie aber auch Mitreise Angebote mit Bla-Bla-Car oder Flix-Bus. Seit meiner Auszeit im Allgäu nutze ich die genannten
Reisemöglichkeiten sowie Zugfahrten und fand dafür auch System und Umgang.
Neben der Überzeugung, das die Art des Touren
miteinander wesentlich nachhaltiger ist, spielt auch das erleben des Mitfahrens
eine große Rolle.
Das Nutzen des Flugzeugs sieht natürlich für den
Moment kürzer und schneller aus. Aber ich fühle auch Stress, wenn ich die
Vor- und Nachbelastung spüre, die mit Anfahrt, wie auch Beförderung am Urlaubs-
oder Zielort aufkommt. Eine Autofahrt die eine Länge von 600 oder
1000 Kilometer mit sich bringt, kann ich gut ab.
Vielleicht rührt es noch von den langen Strecken her, welche bis nach Spanien
oder in die Berge führten.
Die langen Bahnfahrten, aber auch gerade die langen
Busfahrten öffneten mir in der Vergangenheit Vorzüge, die ich immer gerne in
Anspruch nehme. Eine schnelle Verbindung in der Luft nimmt mir das
Gefühl, mich langsam in Landschaft und Region einzugewöhnen. Auf einer Fahrt zum Beispiel zur französischen Küste
begegne ich unterwegs Landschaften, welche mir in der Luft verborgen bleiben.
Dazu mögliche Besichtigungen bei längeren Umsteigezeiten jeweils vor Ort.
Führt mich der Weg in die Bretagne, kann es sein,
das ich zwischen 2-4 Stunden Aufenthalt in Paris habe. Und diese habe ich
bisher so befriedigend nutzen können, das ich halt so nach und nach versteckte
Viertel neben den touristischen Hotspots kennengelernt hatte.
Weiter auf der Fahrt nach Rennes, und den verschiedenen
Routen zur Küste fühle ich auch immer mehr in das dortige
Landleben hinein. Und somit sehe ich ob auf der Hin- wie auch Rückfahrt
immer wieder zahlreiche Bilder, welche mir sonst verloren gehen
würden. Zwischenmenschliche Kontakte ob im Bus, ob am Bahnhof
oder in der Stadt sind zusätzliche Punkte, die meine Reisen diesbezüglich wertvoller
machen.
Paris Bercy, Stadtteil direkt an der Seine.
Die Hauptverkehrsstraße die mehrspurig entlang des
Flusses führt, hat zahlreiche Auf- und Abfahrten. Und eine führt direkt in
einen Tunnel. Und dieser Tunnel ist für mich mittlerweile ein magischer Ort,
welcher irre viele Möglichkeiten in viele Richtungen bietet. Rechts wie links der mittleren Fahrspur bietet die
Halle sage und schreibe siebzig Stellplätze für Busse.
1 4 0 Stück an Bussen, die im Härtefall dort Platz finden würden. Dazu Technik mit zahlreichen Monitoren, Steckdosen und mehr. Immer
wieder bin ich sehr beeindruckt davon, bezüglich der vielen Möglichkeiten an
Mitfahrangeboten.
Ein totales Muss im Bereich der Nachhaltigkeit.
Paris, ein zentraler Punkt, mittig der zahlreichen
Richtungen.
Wie günstig es in Frankreich ist, regionale Buslinien
mit weiten Entfernungen zu nutzen, werde ich später noch im Tagebuch erläutern. Neben dem Busbahnhof unter Tage findet man direkt
nebenan den „Park de Bercy“ zum ruhen auf Wiesen und Bänke und auf der anderen
Seite den Hauptstadtfluß Seine. Ich gestehe, ich bin oft bei der nächsten Hin- oder Rückfahrt gespannt, welche außergewöhnliche Menschen ich dort sehe, oder
kennen lerne. Für mich ist bei jeder Ankunft der
großzügige Park mit sehr vielen Ruhezonen immer wieder ein Magnet. Bunt die Menschen vor Ort, bunt das Viertel, bunt die
Momente dort. Nicht weit ist es zum Nachbar Stadtteil Bastille oder
dem Viertel um Notre Dame.
Bunt sind die zahlreichen Mitfahrer, die dort ständig
Orte und Busse wechseln, bunt wie das Land, wie die Stadt selbst.

















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